Die V 60 und V 65 in N

Anfang der 50er Jahre dachte die DB über eine „Motorisierung“ auch im Rangierdienst nach. Schließlich gab es 1.200 Dampfloks aus sehr über 20 verschiedenen Baureihen, die damals eingesetzt waren. Mit der Motorisierung meinte man eine Verdieselung des Betriebes, mit der Erwartung Kosten einsparen zu können. Es lag auf der Hand: Dieselloks brauchten ihren Motor nur dann, wenn sie eingesetzt wurden. In Stillzeiten konnte man den Motor abstellen. Es bildete sich bald eine Arge „V60“, die die Lok zusammen mit der DB entwickelten. Aus der ArGe stammten auch später die Hersteller der Loks. Nach den üblichen Voraus- und Probeloks und deren Erprobung hatte man endlich sein „robustes Arbeitstier“. Ab 1956 wurden die ersten Serien in Dienst gestellt. Bis April 1964 wurden 942 Loks in Dienst gestellt. Damit war die V 60 die häufigste Diesellok der DB. Alle Loks hatten einen 650 PS- Motor, je nach Bauart wogen die Loks 48 oder 54 t. Im Rangiergang konnten die Loks 30 km/h fahren, für Übergaben auf der Strecke waren 60 km/h erlaubt. Knapp 2000 t konnte die Lok schleppen. 1968 bekamen die Loks Computer-Nummern. Die Loks mit 48 t Gewicht die 260, die schweren Loks die Nr. 261. Später wurden die Loks zu Rangierloks in der Gruppe der Kleinloks umgewidmet, dabei stieg die Baureihen-Nummer um 100 auf 360 bzw. 361.

Über Klaus

Bereits seit dem Jahr 1993 schaut sich Klaus verschiedene Fahrzeugmodelle in der Spurgröße N genauer an. Meistens wird das Vorbild des Modells besprochen. Auch auf Produkte anderer Hersteller wird verwiesen. Anfangs wurden diese noch in der Fachzeitschrift "N-Bahner" abgedruckt, bis diese im Jahr 2014 eingestellt wurde. Seitdem sind einige aktuelle Artikel auf der Seite von dm-toys.de erschienen.