Die E 10 /110/ 112 in N

Anfang der 50er Jahre war man sich bei der DB klar, dass die Elektrifizierung weiter fortschreiten wird. Hierfür mussten neue Loks her. Die letzte vor Kriegsende hergestellte Schnellzug-Lok war die E 19, die es aber nur zu vier Versuchsloks brachte. Im Kriege beschäftigte man sich mit schnell fahrenden laufachslosen Lokomotiven, die als E 46 in den Schubladen schlummerte. Inzwischen machten es die Schweizer vor, dass auch Schnellzugloks ohne Laufachsen 125 km/h laufen konnten; bekannt ist die Ae I 4/4. Uneins war man noch mit dem Antrieb. So beschloss man 1950 5 Versuchsloks bauen zu lassen und den Antrieb zu erproben. Es wurden 4 Antriebsarten getestet. Die neuen Loks wurden als E 10 001 bis E 10 005 ab 1952 in Dienst gestellt. Bei den Versuchen stellte sich heraus, dass für den gedachten Zweck der Gummiring-Federantrieb der E 10 003 am besten geeignet war. Die Lok wurde nochmal umkonstruiert und heraus kam die Serien E 10, deren Gehäuse auch für die fast baugleiche E 40 auch verbaut wurde.

Über Klaus

Bereits seit dem Jahr 1993 schaut sich Klaus verschiedene Fahrzeugmodelle in der Spurgröße N genauer an. Meistens wird das Vorbild des Modells besprochen. Auch auf Produkte anderer Hersteller wird verwiesen. Anfangs wurden diese noch in der Fachzeitschrift "N-Bahner" abgedruckt, bis diese im Jahr 2014 eingestellt wurde. Seitdem sind einige aktuelle Artikel auf der Seite von dm-toys.de erschienen.